soft signals – Ausstellungs-festival zu zeitgenössischen Sound Art Praktiken
„Ein leises Beben, zerbrechlich und zart wie das Leben selbst“ – so beschreibt Ursula K. Le Guin das Phänomen des Klangs. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit diesem leisen Beben sowie mit seinen Vibrationen, Resonanzen und Klangspuren auseinanderzusetzen.
Im Sinne einer Polyphonie – einer offenen Vielstimmigkeit, in der mehrere eigenständige und gleichwertige Melodiestimmen gleichzeitig erklingen – versammelt soft signals Künstler*innen, deren Arbeiten ökologische, physikalische und soziale Prozesse mithilfe von Klang untersuchen. Seismische Daten werden zu visuellen Kompositionen, Luftströme und Wärme erzeugen autonome Klangsysteme, und das Zuhören selbst wird zu einer verkörperten Form der Wahrnehmung, die sich aus Neugier und kritischer Aufmerksamkeit zusammensetzt.
Künstler*innen: Alan Affichard, Luc Avarguès, Bella Comsom, Octave Courtin, Nina Emge, Keta Gavasheli, Lilli Lake, Hugo Livet, Mélia Roger, Sandra Volny, Yonca Yildirim
soft signals ist aus der Begegnung zwischen Mimosa e.V. (Köln) und Selvatica (Paris) entstanden mit dem gemeinsamen Wunsch nach Austausch über das Medium Klang in der zeitgenössischen Kunst.
Die Ausstellung wird gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Goethe-Institut Paris, adagp, dem PERSPEKTIVE-Fonds sowie dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Im Rahmen des PERSPEKTIVE-Fonds für zeitgenössische Kunst & Architektur, eine Initiative des Büros für Bildende Kunst des Institut français Deutschland. Gefördert durch das französische Kulturministerium, das Institut français de Paris und das Goethe Institut.
Gefördert wird das Projekt vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds: Der Deutsch-Französische Bürgerfonds berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen. Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.
Laufzeit:
04.09.-13.09.2026
Eröffnung:
Fr. 04.09. 18:00 – 21:00
Öffnungszeiten:
FR & SA 14:00 – 21:00
SO 14:00 – 18:00